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Es geht nicht ums Verstecken, sondern ums Betonen. Mit den richtigen Schnitten, Farben und ein paar Styling-Kniffen lenkst Du den Blick gezielt – und fühlst Dich rundum wohl in Deiner Haut.
„Kaschieren“ heißt für viele: möglichst viel Stoff, möglichst locker. Das Gegenteil ist der Fall – sehr weite Teile schlucken die Figur und lassen sie größer wirken. Figurumspielend statt formlos ist das Ziel: Kleidung, die an der schmalsten Stelle Kontur zeigt und über dem Bauch sanft fällt. Genau darum geht es auf dieser Seite.
Der wichtigste Trick kostet nichts: gut sitzende Kleidung. Zu enge Teile zeichnen jede Rundung nach, zu weite tragen auf. Die goldene Mitte – Stoff, der locker fällt, ohne zu spannen – schmeichelt am meisten.
Orientiere Dich beim Kauf an Deinen Körpermaßen (Brust, Taille, Hüfte) statt an der gewohnten Konfektionsgröße, denn die variiert von Marke zu Marke.
Schon gewusst? Wähle die Größe, die an der breitesten Stelle passt – kleinere Partien lassen sich leichter in Form bringen als zu enge zu kaschieren.
Der Schnitt entscheidet, wohin das Auge wandert. Am zuverlässigsten umspielen den Bauch die A-Linie (ab der Taille sanft weiter), der Empire-Schnitt (Naht direkt unter der Brust) und die Wickeloptik, die eine definierte Taille und eine diagonale Linie zaubert. Auch Tuniken und Longshirts schaffen eine ruhige, durchgehende Linie.
„Wer unsicher ist, beginnt mit einem Wickelkleid. Es definiert die Taille ganz von selbst – wie ein kleiner eingebauter Stylist.“
Sandra Meyer · Mode-Expertin bei Ulla Popken
Ein V-Ausschnitt zieht eine vertikale Linie und lenkt den Blick auf Gesicht und Dekolleté. Oberteile sollten über die Hüfte reichen und nicht exakt an der breitesten Stelle enden. Eine offene, lange Strickjacke, Weste oder ein Longblazer bildet zwei senkrechte Linien – das streckt sofort.
Ein hoher Bund umschließt den Bauch sanft, sorgt für eine glatte Linie und betont die Taille. Modelle mit formendem oder elastischem Bund halten zusätzlich. Gerade oder leicht ausgestellte Beine gleichen die Proportionen aus, A-Linien-Röcke umspielen die Körpermitte.
Dunkle, gedeckte Töne im Bauchbereich treten optisch zurück. Ein Ton-in-Ton-Look ohne harte Brüche an der Taille streckt die Figur, vertikale Linien verstärken den Effekt. Auffällige Prints kommen am Oberkörper besser zur Geltung als in der Körpermitte.
Der beste Schnitt nützt wenig im falschen Material. Ideal sind fließende Stoffe mit etwas Stand wie Viskose-Jersey, Lyocell oder weicher Crêpe – sie fallen weich, ohne sich an jede Rundung zu schmiegen.
Tipp: Matt statt glänzend – glänzende Oberflächen reflektieren Licht und betonen Volumen. Sehr dünne, klebrige Materialien lieber eine Spur fester wählen, ein kleiner Stretch-Anteil sorgt für eine saubere Linie.
Formende Wäsche glättet die Silhouette unter eng anliegenden Looks – etwa eine Miederhose mit hohem Bund. Wichtig: Sie soll angenehm sitzen, nicht einschnüren. Unterschätzt, aber entscheidend ist der gut sitzende BH: Er hebt die Brust, schafft Abstand zum Bauch und verbessert die gesamte Proportion.
Ganz wichtig: Du musst gar nichts kaschieren. Shapewear ist ein Angebot, kein Muss – Du entscheidest, was Du betonen und was Du umspielen möchtest.
„Bevor Sie zu Shapewear greifen: Lassen Sie zuerst Ihre BH-Größe prüfen. Der richtige Sitz verändert die Proportion oft mehr als alles andere.“
Sandra Meyer · Mode-Expertin bei Ulla Popken
Mit Accessoires steuerst Du, wohin der Blick fällt. Lange Ketten ziehen eine senkrechte Linie, Statement-Ohrringe holen die Aufmerksamkeit nach oben ins Gesicht, ein längs getragener Schal wirkt wie eine vertikale Leitlinie. Auch eine Hochsteckfrisur lenkt elegant von der Körpermitte ab.
Accessoires entdeckenWickelkleider, A-Linien- und Empire-Schnitte gelten als zuverlässigste Figurschmeichler: Sie definieren die Taille und lassen den Bauchbereich locker fließen. In Kombination mit fließenden Stoffen und dunkleren Tönen wirkt die Silhouette besonders harmonisch.
High-Waist-Modelle mit formendem oder elastischem Bund umschließen den Bauch sanft. Gerade oder leicht ausgestellte Schnitte in einer dunklen, gleichmäßigen Waschung gleichen die Proportionen zusätzlich aus.
Dunkle und gedeckte Töne treten optisch zurück. Ein Ton-in-Ton-Look ohne harte Farbbrüche an der Taille streckt die Figur, vertikale Muster verstärken den Effekt.
Ja – formende Wäsche glättet die Silhouette unter eng anliegender Kleidung. Sie sollte bequem sitzen und nicht einschnüren. Häufig bringt schon ein gut sitzender BH den größten sichtbaren Unterschied. Ein Muss ist Shapewear aber nie.
Der V-Ausschnitt zieht eine vertikale Linie nach oben, streckt den Oberkörper und lenkt den Blick auf Gesicht und Dekolleté.
Wickelkleider, High-Waist-Hosen, Shapewear & mehr – entdecke Mode, die Deine Kurven gekonnt in Szene setzt.
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