Nachhaltigkeit im Alltag: Was kannst Du tun, um die Umwelt tagtäglich zu unterstützen?

Ein bewusster Umgang mit Ressourcen – und natürlich auch mit Mode – wird immer wichtiger. Fragst Du Dich wie viele andere daher auch: Was kann ich als einzelne Person tun, um die Umwelt tagtäglich zu unterstützen? Wir zeigen Dir hier einfache Maßnahmen und liefern Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag inklusive Beispielen.

Nachhaltigkeit im Alltag
Nachhaltigkeit im Alltag
© Svitlana via unsplash.com / CC0

Mehr Nachhaltigkeit in Küche und Haushalt

Schon kleine Veränderungen machen einen Unterschied und tragen zu mehr Nachhaltigkeit im Alltag bei. Hier findest Du einige von vielen Beispielen, wie Du die Umwelt in Deiner Küche schonen kannst:

1. Kaufe nur Lebensmittel, die Du wirklich verwertest

Mache Dir zum Beispiel einen Wochenplan und besorge die entsprechenden Zutaten. Oder gehe nach Bedarf einkaufen, wenn es in Deiner Nähe einen Supermarkt gibt. So vermeidest Du „Fehlkäufe“, die dann letztendlich im Müll landen.

2. Koche selbst, anstatt zu bestellen oder essen zu gehen

Dadurch weißt Du, was in Deinem Essen drin ist und kannst die Ökobilanz im Blick behalten. Zudem kannst Du auf saisonales Gemüse, Produkte aus der Region oder Lebensmittel in Bio-Qualität zurückgreifen. Inzwischen gibt es außerdem immer mehr Unverpackt-Läden, in denen Du alles ohne Verpackung kriegst.

3. Reduziere Deinen Müll

Auf Gefrierbeutel, Alu- und Frischhaltefolie beispielsweise kannst Du in vielen Fällen verzichten. Lagere für mehr Nachhaltigkeit im Alltag Dein Essen lieber in Frischhaltedosen. Inzwischen gibt es zudem wiederverwendbare Alternativen für Küchenrollen und Schwämme.  Guter Kaffee aus der French Press schmeckt genauso gut wie aus der Kapselmaschine, ist insgesamt günstiger und macht viel weniger Müll.

Nachhaltigkeit in der Mode: Gelingt auch in Deinem Kleiderschrank

Möglichst viel, möglichst immer neu, möglichst billig? Nein danke! Wenn Du auf Fast Fashion verzichtest, tust Du der Umwelt etwas Gutes und kannst Mode noch mehr genießen. Und auch die zahlreichen Plastiktüten in Ladengeschäften sind immerhin schon (fast) Geschichte. Aber natürlich gibt es noch weitere Tipps für nachhaltige Kleidung:

4. Achte auf Gütesiegel beim Kleidungskauf

Beim Herstellungsprozess von Kleidung können Pestizide und Chemikalien zum Einsatz kommen. Möchtest Du das vermeiden, kannst Du auf bestimmte Gütesiegel für achten. Dazu zählen zum Beispiel:

  • GOTS – mind. 70 % im Produkt, strenge Umwelt- und Sozialkriterien
  • Standard 100 by OEKO-TEX® – Produkte überprüft anhand 100 gesundheitsrelevanter Kriterien
  • Organic Content Standard – kontrolliert biologischer Anbau von Baumwolle, genaue Informationen über den Anteil an Bio-Baumwolle im Produkt

Tipp: Nachhaltige Mode ist bei Ulla Popken mit dem „RICHTIG SO – WEITER SO“-Herz gekennzeichnet. Schau Dich außerdem gerne in der Kollektion PURE um. Sie erfüllt mindestens den Standard 100 by OEKO-TEX®, ein Großteil dieser Plus Size-Mode ist zudem GOTS-zertifiziert.

Mode von PURE shoppen

5. Wähle Deine Kleidung bewusst

Es ist immer sinnvoll, eine Auswahl an Basic-Shirts, -Tops und -Pullovern im Kleiderschrank zu haben – gerne auch in unterschiedlichen Farben. Sie bieten Dir erstaunliche modische Vielfalt, denn Du kannst sie jeden Tag anders kombinieren: Mal mit einem Statement-Shirt, mal mit einer knallbunten Tasche, mal mit Hingucker-Schuhen. Setze dabei auf Qualität und nachhaltige Materialien wie Bio-Baumwolle oder recycelte Stoffe, sodass die Kleidung lange hält und gefällt.

6. Pflege Deine Kleidung

Nachhaltigkeit im Alltag bedeutet auch: bewusst und umweltfreundlich reinigen. So geht’s:

  1. Auslüften statt waschen: Für Jeans gilt diese Regel schon lange, aber auch bei anderen Kleidungsstücken kannst Du sie anwenden. Damit sparst Du nicht nur Wasser und Waschmittel. Auslüften ist auch weniger aufwändig, als jeden Tag Wäsche zu waschen.
  2. Richtig waschen: Deine Kleidung solltest Du gemäß den Herstellerangaben auf dem Pflegeetikett waschen. Zu heiße Temperaturen und zu hohe Schleuderzahlen beispielsweise können auf Dauer dazu führen, dass die Kleidungsstücke schneller verschleißen. Achte außerdem darauf, dass die Waschmaschine voll (aber nicht zu voll) ist, um die Ökobilanz Deiner Kleidung zu verbessern. Ein Waschsack kann zudem verhindern, dass Mikroplastik von der Kleidung in die Umwelt gelangt.
  3. Sinnvoll trocknen: Wäscheleine und Wäscheständer sind umweltfreundlicher als ein Wäschetrockner. Hänge nasse Kleidung lieber auf, anstatt sie in die Maschine zu geben. Auf einem Kleiderbügel hängen sich viele Kleidungsstücke bereits gut aus und knittern nicht so stark.

7. Verschenke alte Kleidung oder verwerte sie weiter

Deine Plus Size Mode ist noch gut erhalten, Du ziehst sie aber aus verschiedenen Gründen nicht mehr an? Dann lass sie nicht in der hintersten Ecke des Kleiderschranks ihr Dasein fristen. Bringe sie lieber zum Altkleidercontainer oder spende sie anderweitig. Wer gerne bastelt, kann sich für mehr Nachhaltigkeit im Alltag auch kreativ ausleben und aus alten Hosen Taschen nähen. Stichwort: Upcycling!

Ein Riss heißt übrigens nicht, dass Du ein Kleidungsstück direkt entsorgen und ersetzen musst. Vielleicht erinnerst Du Dich noch an die Patches, die als Kind auf unsere Hosen genäht wurden, um Löcher zu verstecken? Meist lassen sie sich ganz leicht aufbügeln und schon ist der hartnäckige Fleck auf der geliebten Denim-Bluse Geschichte. Solche Patches sind übrigens nicht nur eine Notlösung, sondern aktuell sogar modern – es fällt also wahrscheinlich gar nicht auf, dass sich hier etwas verändert hat!

Tasche aus Biobaumwolle
Tasche aus Biobaumwolle von PURE

Weitere Tipps für Nachhaltigkeit im Alltag

Du möchtest umweltfreundlicher handeln? Das geht auch in Deiner Freizeit:

8. Denke an Deinen digitalen Fußabdruck

Natürlich spricht nichts gegen einen gemütlichen Filmabend oder die neueste Folge der Lieblingsserie. Aber sei Dir bewusst, dass es Server-Farmen braucht, um Videos abzuspielen. Diese verbrauchen Strom und müssen gekühlt werden. Greife also gerne mal wieder öfter zum Buch oder reduziere die Videoqualität. Schließlich muss es nicht immer UHD sein.

9. Überdenke Deine Fortbewegung

Ein klassischer Tipp für mehr Nachhaltigkeit im Alltag, der sich leichter umsetzen lässt, als Du vielleicht denkst: weniger Autofahren. Für kürzere Strecken kannst Du Dich aufs Fahrrad schwingen. So radelst Du einfach am Stau vorbei und tust Du etwas für Deine Fitness. An Regentagen, im Winter oder für längere Strecken kannst Du Dir ein Auto leihen. Car Sharing nennt sich das und ist in vielen Städten verfügbar. So nutzt Du das Auto nur, wenn Du es wirklich brauchst.

Fazit – nachhaltiger leben ist gar nicht so schwer

Probiere es doch einfach mal aus! Auf dem Weg zum Ziel, mehr Nachhaltigkeit im Alltag zu integrieren, musst Du Dein Leben nicht plötzlich radikal umkrempeln. Starte mit kleinen, einfachen Dingen und steigere Dich. Reduziere Deinen Müll beispielsweise Schritt für Schritt, koche und konsumiere bewusster. Setze auf nachhaltige Mode in großen Größen wie beispielsweise aus der Kollektion PURE und kümmere Dich gut um Deine Kleidungsstücke, sodass sie möglichst lange halten. Mit diesen und weiteren Maßnahmen gelingt es Dir, Nachhaltigkeit auf Dauer in Deinen Alltag zu integrieren.

Diese Beiträge könnten Dir auch gefallen